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                                                      Der Prozess: 

STÄDTEBAU 
Ideenwettbewerb Münchner Nordosten 
´die Strategie der kooperierenden Zellen´
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Ein städtebaulicher Umgriff von 600 Hektar im Münchner Nordosten; Landwirtschaft, Galopprennbahn, Trabrennbahn, Olympiareitanlage, die alten Dorfkerne entlang der S8, Siedlungen 1930-1980er Jahren, Hüllgraben, Beerencafe, Hofgut Riem sind einige Identifikationsorte aus dem reich vorhandenen Lokalkolorit, das die neue Stadt inspiriert. Gleichzeitig betrachten wir die Aufgabe als Chance Münchens Rang als internationaler Hightech Standort auch auf städtebaulicher Ebene in die Zukunft zu formulieren. ´Die Strategie der kooperierenden Zellen - evolutionäre Stabilität´ ist es, das gesamte Wettbewerbsgebiet mit einem Raumgerüst aus Zellen zu belegen, und so bebaubare, langfristig nicht bebaubare und variabel zuordenbare Zellen verschiedener Größe zu strukturieren. Minimale Eingriffe in die kostbare Ressource Boden und maximaler Output für die Bewohner, mittels ´ambitious layering´.

So gelingt der seltene Spagat die Landwirtschaft zu erhalten + Wohnen

für 10.000, 20.000, & in der 3. Phase für 30.000 Einwohner zu bauen.

Um die Dynamik zwischen ´alten und neuen´ Zellen Bauplatz für Bau-platz anzuleiten, wird ein Kartenspiel vorgeschlagen, mit den Karten-inhalten: Dichtes Wohngebiet, Synapse = Kommunikationsort, Wissens-austausch, Ideenzellen, Wachstumszellen, sowie perforative Ränder = Kontakt mit den Nachbarn. Szenario für Szenario, zeitgleich ausgespielt, ergibt sich so ein Prozess der Qualität, sichert, Flexibilität integriert, ja evolutionäre Stabilität erreicht. Start: z.B. Scenario 1, Trabrennbahn s.o.

STÄDTEBAU 
Hugocity - next generation 
´Französicher Garten´= Filter zw. Wiesengrund & Stadt

Die Hugenottenstadt Erlangen ist eine der letzten erhalten barocken Idealstädte Deutschlands. Der Bauplatz, insgesamt 20 ha, aufgespannt zwischen DB & Autobahn, bietet die einmalige Gelegenheit das barocke Ensemble in die Neuzeit zu transformieren und mit dem Regnitzgrund zu verknüpfen. Der 8 ha große Realisierungsbereich entspricht etwa der Größe des beliebten Schlossgartens. Komplex und mit widersprüchlichen Anforderungen überlastet scheint jedoch die Ausschreibung: z.B. Wie soll die Mobilitätswende gelingen, wenn 3000 Parkplätze in bester Lage ersetzt werden? Wie soll der Sprung an die Regnitz ermöglicht werden, wenn Barrieren wie der Frankenschnellweg im Ideenteil verbleiben ?  

Unser Konzept, ein´Französischen Garten mit Häusern´ filtert quasi das Grün des Wiesengrunds in die Hugenottenstadt hinein. Die Blöcke, in Maßstab und Proportion, übernommen, fungieren als ´Passepartous´

für die neuen Waldgärten im Inneren. Der coole Haus-Typ,´Hugo 2020´ beherbergt diverse Nutzungen z.B. zentrale Schule für Pflegeberufe, Fahrradparkhaus + Coworking, Wohnen & Arbeiten, was ja besonders den Hugenottengeist verkörpert; heute modular angedacht, z. B. teil- weise in Holz, von den Bewohnern selbstorganisiert erhalten & gepflegt.

Auch die ´Fahrradstadt Erlangen´ wird konsequent erweitert in eine rein den Fußgänger & Radfahrern vorbehaltene Stadtebene auf Altstadtniveau, während der 3-5 m tiefer gelegene Parkplatz Geschäfte, Logistik, MIV & Parken aufnimmt. Die öffentliche Achse Bahnhof - Hugenottenkirche läuft als Grünraum & Aufenthaltsort weiter in die Hugocity-next generation.

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NACHHALTIGE QUARTIERE
Village meets landscape, Rammerts´new foothills 
´Schnittstellen & Übergänge neu formuliert´    

In Tübingen klettern die Häuser seit jeher die Hänge hinauf. Warum nicht die Häuser in grüne Berge verwandeln und den Bauplatz frei-spielen? Unser Konzept nutzt die Potentiale des ca. 1 ha großen Grundstücks Sieben-Höfe-Straße und thematisiert die Schnittstelle zwischen dem Dorf Derendingen im Süden Tübingens und den Ausläufern der Naturlandschaft des angrenzenden Bergrückens Rammert. Drei neue Dorfhäuser übernehmen den Maßstab des Straßendorfes mit seinen großen Satteldächern, fünf Landscape Häuser sind die Referenz an die Berglandschaft. Die neuen Ausläufer klettern terrassenartig den Berghang hinauf, mit Zwergobstbäumen bewachsen nehmen sie die ortstypischen Streuobstwiesen auf. Hier werden fast unmerklich die großen Wohnbauvolumen untergebracht bei

gleichzeitig hoher Qualität für die Bewohner. Genau an dieser neu herausgearbeiteten Schnittstelle zwischen Dorf und Landschaft breitet sich die freie grüne Mitte des neuen Wohnquartiers aus; mit Dorfanger und Gemeinschaftshaus. Die ´blue-green´konzipierte Mitte ist autofrei & fußläufig zu durchwandern. Der alte Baumbestand, die Fachwerk-scheunen und das Pfarrhaus bilden den Rahmen. Multifunktional nutzbar sind auch die eingefügten schmalen ´Streuobstfelder neu´; sie gliedern das Grundstück, begleiten als grünes Entrée die Bewohner, bieten Raum für Freizeit, Erholung und als Spielplatz. Die Bewohner übernehmen die Gartenpflege und werden in Workshops geschult.  

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z.B. 
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SIEDLUNGSBAU 
Hektar für Hektar - Siedlung für ´950 Neue´ 
´ein gut gestalteter Prozess - kein fertiges Bild´ 

Unser Beitrag nimmt erkannte Missstände zum Anlass die gängige Praxis der Siedlungsentwicklung im Einzugsgebiet deutscher Großstädte zu hinterfragen. Ausufernder Landver-brauch oft kostbarer Ackerböden, Vorhaltung unbebauter Grundstücke, Lücken u. unvollständig umgesetzte Masterpläne, keine Mitsprache der neuen Bewohner, keinen Einfluss auf Nachbarschaften, keine Verantwortung der Bewohner für den Erhalt und Betrieb gemeinschaftlicher Freiräume. 10 Schritte sind unser Rezept: ´Hektar für Hektar´  ist  ressourcenschonend + ökonomisch + gemeinschaftlich + selbstorganisiert + ortsbild-sichernd = (r)evolutionär. 55-65 neue Bürger sollen sich mind. zusammenfinden, um gemeinsam Ihren Hektar zu gestalten. Es entstehen maßgeschneiderte Felder ökonomisch, ökologisch, sozialer Nachbarschaften, eingebettet in ein ortsbilderhaltendes, aber innovatives & produktives Ganzes. Open for reality check!

                                                          Einblicke & Ausblicke -  Insights & Views    

NACHHALTIGE QUARTIERE 
Wohnquartier am Wasserkraftwerk
lebenswert . energieautark . wegweisend 

Das bestehende Wasserkraftwerk prägt den Ort. Energiegewinnung aus nachhaltigen Quellen ist das Thema des neuen Quartiers. Höhere Dichte bei gleichzeitig in 3 Ebenen ausdifferenzierten Freiräume für die Bewohner stehen für Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen. ´Hardware´&´Software = das soziale Miteinander´ bereichern sich gegenseitig und sorgen für ein lebenswertes Quartier. Wegweisend ist die Verknüpfung der produzierten Energie mit dem Wohnen und einem vielfältigen Angebot an Mobilität.

WOHNHÄUSER
Wohnhaus für Studierende & Familien
´ankommen, anlegen, bleiben´

Das architektonische Konzept geht von der Idee aus den Landschaftsraum der Saale für möglichst viele Bewohner vom Zimmer aus erlebbar zu machen. Die 1,2,3,4 Zi -Wohnungen erschließt eine Laubengangtypologie, die gleichzeitig Vorraum Balkon und Kommunikationszone darstellt. Es gibt Räume für gemeinsames Kochen, Spielplätze, Bibliothek und Coworken. Das belichtete Garagenplateau schiebt sich unter das Haus und treibt als Welle zum Ufer hin. Abends beleuchtet, verbindet es Hof und Festplatz Innen mit dem Außen der Flusslandschaft. Die Sonnenterrasse schließt den Hof im 2.OG und bietet allen Bewohnern Erholung und Ausblick. Auf dem Uferweg vernetzen sich Haus- und Stadtbewohner. 

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WOHNEN FÜR ÄLTERE
Pflege & betreutes Wohnen
´Dorf in Tirol´ - offene Arme & Bergblick

Wie kann man am Rand eines kleinen Dorfes ein mächtiges Raumprogramm für eine Altenwohneinrichtung unterbringen auf einem schmalen Grundstück? Heute eine wichtige Frage: Wir meinten indem man das Dorf weiterstrickt und den Außenraum integriert. Keine egozentrische Wohnmaschine mit Betonung auf Pflegeheim sollte Schwellenängste aufbauen, sondern das normale Wohnen betont werden. Unsere Entwurfs-

prämissen sind daher, das Einfangen des grandiosen Blicks auf die Tiroler Berge, Südorientierung der Zimmer, Wohngemein-schaften, sowie Außenraum. Die Wege innen werden mittels vielfältiger Spazierwege durch den Garten vervollständigt. Dementsprechend entwickelten wir die Ränder und ließen die Mitte als Anreiz für das Leben, Erleben & die Kommunikation frei. Urteilen Sie selbst ob Sie einziehen würden. 

        Enges Blockraster: Sonnenkorridore von S nach N                                                                                     Lernlandschaft Innen & Lernlandschaft Außen   Garten verbindet VS Bestand & Neu    

SCHULBAU 
Grundschule in Wien - Baulücke
´frame & playground´

Zwei Aufgaben sind aus unserer Sicht hier zu lösen: Erstens, trotz beengter Bauplatzsituation und vollem Raumprogramm eine zeit- gemäße Lernlandschaft zu verwirklichen, und zweitens, die Innenseite des Blocks als Außenraum für das Lernen zu begreifen. Zerschnittene Hofflächen müssen geordnet, der Außenraum, auch für die Block-Bewohner grüner & möglichst größer werden, z.B. an der Brandwand als vertikaler Gewächshausgarten.

´Frame´, der Rahmen auch Klassenzimmerrahmen, &´Playground´ das Spielfeld, ein großzügiger Freiraum in beweglichen Grenzen, der je Geschoss ein besonderes ´Raum-Programm-Ereignis´ birgt, ist die Idee. Es geht darum, den adäquaten Rahmen für Kinder zu kreieren, die in der Welt von Morgen bestehen sollen, z.B. um Actio & Concentration, um individuelles Vorwärtsschreiten & gemein-schaftliches Lernen in Projekten, um Verstehen & praktisches Anwenden, und um Menschenbildung insgesamt.

CAMPUS
Campusareal am Rhein 
Alte Typologie - großes Potential 

„Das besondere Merkmal dieses Campus ist die enge Verzahnung zwischen Forschung, Lehre und betrieblicher Ausbildung." Heute entstehen in Europa und weltweit neue Formen der Lehre und des Lernens, - z.B. in Form von Laboratorien. Ein sehr erfolgreicher Baustein der Wissensvermittlung war über Jahrhunderte die Zisterzienserklöster mit ihrer alternierenden Bauweise zwischen Gebäude und Freiraum. Das Laboratorium für Landwirtschaft machte Europa urbar und birgt aufgegriffen und transformiert großes Potential für die Zukunft. Für das Uni-Areal könnte es kluges Leitbild und belastbares Gerüst für die Zukunft sein, denn die neuen Institute z.B. Landschaftsplanung, Weinbau, Getränke- und Lebensmitteltechnologie führen ja gerade diese alten Themen fort. 

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INTERIEURE
Miniloft ´La Verticale´
eased, light & airy -  entspannt, leicht & luftig

Gewünscht war ursprünglich ein geräumiges Loft, geworden ist es dann ´La Verticale´ ein Maisonette, dessen Raummaße etwa ein hochgestelltes Dreieck umschreiben. Um zumindest ein Miniloft zu erreichen, wurde eine Gipsständerwand entfernt, und eine leichter wirkende Stahltreppe eingebaut. Der neue Fußboden aus einem homogenen Material bewirkt eine großzügige Atmosphäre. Für die Möblierung standen Einfachheit, Leistbarkeit und maximaler Stauraum im Vordergrund. Zwei große Einbauschränke spielen den Raum frei. Die Küche markiert eine auskragende Theke mit elfenbein farbener Corian Oberfläche, ebenso wie das Esszimmer seine Identität mittels einer Sitzgruppe (Tisch und 2 Bänke) aus Corian gewinnt. Insgesamt sollte die Wohnung hell und freundlich wirken, daher bilden helle Töne (seidengrau, weiss, elfenbein & meersand) den Hintergrund, wohingegen einige Farbtupfer, in Form von Bildern & Sofakissen, als Highlights im Vordergrund wirken. Das Farbmix ist leicht austauschbar; - so kann sich der Raum ohne Mühe erneuern. 

ICONIC TABLE
Little SunLove, SunBud or LeafBud 
´Choose your table - Choose your leaves´ 

Zusammen mit einem deutschen Ingenieurdienstleister entwickeln wir in unserem Design-Branch MM.Likes in Berlin einen kleinen Bistrotisch, Stehtisch oder Cafetisch, mit der Option die Solarenergie im Außenraum zum Laden Ihrer Handys, Tablets oder Laptops zu nutzen. Frei aufzustellen im Messebereich, Garten & Balkon, als Fixinstallation im Außen-bereich bei Wohnanlagen, Büro oder Bildungsbauten kann der ´Iconic Table´ bzgl. Farbe und Form ganz auf Ihre Wünsche abgestimmt werden. Like to test one? Please Contact Us...

Leafbud now in series. Look at numerous combinations below.